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1200 Kilometer in zwei Tagen

Presseartikel
Posted by Daniel Scholer (admin) on 27.09.2013 at 12:13
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Ann-Kathrin Herges will mit ihrem Team am Wochenende mindestens einen Sieg holen. Foto: Ruppenthal

Tischtennis-Zweitligist ATSV Saarbrücken reist am Doppelspieltag quer durch Deutschland

Die Tischtennisspielerinnen des ATSV Saarbrücken müssen für ihre nächsten Partien einen weiten Weg zurücklegen: Am Samstag sind sie in der 2. Bundesliga beim TTC Schwarza zu Gast, am Sonntag beim BSC Chemnitz.

Von SZ-Mitarbeiter
Michael Aubert

Saarbrücken. Ein Wochenende, zwei Spiele und etwa 1200 Kilometer auf der Autobahn. So in etwa lässt sich das Wochenende der Tischtennisspielerinnen des ATSV Saarbrücken in einem Satz beschreiben. So unangenehm es sich auch anhört, so gelassen nimmt es der Zweitligist. „Wir müssen ja sowieso hin. Und dann ist es doch ganz gut, dass wir beide Spiele gleich an einem Wochenende haben“, sagt Spielerin Ann-Kathrin Herges und fügt hinzu: „Wir reisen natürlich so an, dass wir nicht total platt sind.“ Dabei könnten die Erwartungen gegen den TTC HS Schwarza im Thüringer Wald am Samstag (14 Uhr) und die gegen den BSC Rapid Chemnitz am Sonntag (13 Uhr) nicht unterschiedlicher sein.

„Gegen Schwarza wäre alles andere als ein deutlicher Sieg schon eine Enttäuschung“, sagt Wolfgang Scholer, Tischtennis-Abteilungsleiter des ATSV. Gegen Chemnitz hingegen waren die Begegnungen schon immer knapp und ausgeglichen. „Auch wenn es sehr schwer werden wird, es ist möglich, sie zu schlagen“, meint Scholer: „Dieses Spiel wird für uns zumindest ein wenig eine Standortbestimmung sein.“

Denn wenn Ann-Kathrin Herges, Theresa Adams, Tessy Gonderinger und die beiden Neuzugänge Sarah de Nutte und Mitsuki Yoshida am Ende der Saison auf einem der ersten fünf Plätze der 2. Bundesliga Süd stehen wollen, sollten sie auch in Chemnitz punkten. Dann könnten die Saarbrückerinnen selbst entscheiden, ob sie im kommenden Jahr in der eingleisigen 2. Bundesliga aufschlagen wollen, oder den Weg in die zweigeteilte dritte Liga einschlagen. „Wir werden es natürlich versuchen“, sagt Scholer, „aber das wollen andere Mannschaften auch“. Schließlich ist der ATSV Saarbrücken nicht das einzige Team, das sich gerade für diese richtungsweisende Saison verstärkt hat.

Beide Neuzugänge des ATSV konnten aber beim Saisonauftakt gegen den TTC Langweid (1:6) noch nicht punkten. Die Luxemburgerin Sarah de Nutte, weil sie für die Nationalmannschaft gespielt hat, und die japanische Spitzenspielerin Mitsuki Yoshida, weil sie wohl noch Anpassungsschwierigkeiten hat. „Sie hat sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt und einfach Nerven gezeigt“, sagt Scholer gelassen. Unter Druck sehen sie sich aufgrund der Niederlage im ersten Spiel aber nicht. „Wir haben uns für diese Saison im Grunde gar nichts vorgenommen“, betont Herges, „es ist im Vorfeld einfach zu schwer einzuschätzen“. Am Ende der Hinrunde soll sich zeigen, was möglich sein könnte. „Bis dahin“, meint Herges, „wollen wir einfach so viele Punkte wie möglich einfahren“. Nach den 1200 Kilometern könnten es schon vier sein.

Zum Original-Artikel auf der Homepage der Saarbrücker Zeitung



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Comments

In awe of that anres By Unbekannt on 11.10.2016 at 05:31
In awe of that anresw! Really cool!

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