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Der Geschmack an der eingleisigen 2. Liga ist gefunden

Presseartikel
Posted by Daniel Scholer (admin) on 03.01.2014 at 12:49
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Saarbrücker Zeitung vom 03.01.2014

Die Tischtennisspielerinnen des ATSV Saarbrücken spielen in der 2. Bundesliga Süd eine unheimlich starke Hinrunde. Die Qualifikation zur eingleisigen 2. Liga ist mehr als in greifbarer Nähe für die noch junge Mannschaft.

Von SZ-Mitarbeiter
Michael Aubert


Saarbrücken. Dass „der Hunger beim Essen kommt“, gilt auch für die Tischtennisspielerinnen des ATSV Saarbrücken. Irgendwie unentschlossen gingen sie diese so ungewöhnliche Saison an, nach welcher die bislang zweigeteilte Liga eingleisig weitergeführt werden und eine dritte Liga entstehen soll. Aussagen wie „schwer einzuschätzen“ oder „mal sehen, wo wir in der Winterpause stehen“, deuteten keineswegs an, dass sie in der 2. Bundesliga Süd eine so unheimlich gute Hinrunde spielen sollten.

Nach sechs Siegen und nur zwei Niederlagen aus acht Spielen haben sich die Damen des ATSV auf dem dritten Tabellenplatz etabliert, punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Wendelstein. „Das Fazit fällt rundum positiv aus. Die Hinrunde hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagt Wolfgang Scholer, Tischtennis-Abteilungsleiter des ATSV. „Wir hatten uns eher im hinteren Mittelfeld gesehen und sind davon ausgegangen, dass es sehr schwierig für uns würde“, meint Scholer und fügt hinzu: „Weil andere Mannschaften in der Liga schon eindeutiges Interesse an der eingleisigen 2. Liga bekundet haben, was sich auch in deren Kadern bemerkbar machte."

Das war beim ATSV allerdings nicht anders. Mit der Japanerin Mitsuki Yoshida und der Luxemburgerin Sarah de Nutte sind zwei Neue gekommen, die am aktuellen Erfolg maßgeblichen Anteil haben. „Mit den beiden haben wir zwei absolute Volltreffer gelandet“, stellt Scholer zufrieden fest, „aber das kann man ja vorher nie sagen“. Noch weniger, da Yoshida noch nicht einmal in der Weltrangliste geführt wurde. Doch beide haben im vorderen Paarkreuz eine positive Bilanz. Da die von de Nutte noch ein klein wenig besser ist, als die von Yoshida, wird sie in der Rückrunde an Brett eins spielen. „Dass es so gut läuft, liegt auch am Teamgeist, der guten Stimmung und dem Zusammenhalt in der Mannschaft“, so Scholer, „auch wenn das natürlich leichter fällt, wenn man gewinnt“.

Bis hierhin hat das ganz gut geklappt. Doch schon direkt nach der Pause am Samstag, dem 25. Januar, erwarten die Saarbrückerinnen zu Hause den Tabellenführer aus Schwabhausen. „Da wissen wir dann schnell, wo wir dran sind“, sagt Scholer zurückhaltend, „aber die Tendenz geht klar in Richtung eingleisige 2. Liga“. Eine Tendenz, die vor der Saison nicht zu erkennen war. „Anfangs war die Euphorie nicht sonderlich groß gewesen“, gibt Scholer zu. Aber jetzt, wo es auch machbar ist, wirke die eingleisige Liga schon interessanter. Durch die gute Hinrunde ist bereits ein großer Schritt in ihre Richtung getan. „Wir schauen tatsächlich nicht unbedingt nach unten“, sagt Scholer, „da ist der Ehrgeiz doch größer, sich oben festzusetzen“. Ganz so, als wären sie jetzt erst so richtig hungrig.

Zum Original-Artikel auf der Homepage der Saarbrücker Zeitung



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Comments

That really catperus By Unbekannt on 11.10.2016 at 05:30
That really catperus the spirit of it. Thanks for posting.

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