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Ein letztes Mal zusammen

Presseartikel
Posted by Daniel Scholer (admin) on 12.04.2014 at 03:00
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Die Erfolgs-Damen des ATSV Saarbrücken haben sich bereits für die 2. Tischtennis-Bundesliga qualifiziert. In den beiden Spielen an diesem Wochenende treten sie zum letzten Mal in dieser Konstellation an die Platte.

Von SZ-Mitarbeiter
Michael Aubert

Saarbrücken. Für die Tischtennisspielerinnen des ATSV Saarbrücken geht es an diesem Samstag (16 Uhr) beim TTC Optolyth Wendelstein und am Sonntag (14 Uhr) zu Hause im ATSV-Center gegen den TTC HS Schwarza einerseits darum, ihre sensationell gute Saison mit der möglichen Vizemeisterschaft zu krönen und andererseits darum, das letzte Mal in dieser Formation an die Platte zu gehen. „Wenn die Spielerinnen so gut spielen, werden sie für andere Mannschaften immer interessant“, sagt Wolfgang Scholer, ATSV-Tischtennis-Abteilungsleiter. Und so verwundert es nicht, dass Mitsuki Yoshida nach der Saison zum Erstligisten SV Böblingen wechselt.

Sowohl Yoshida als auch Sarah De Nutte, die beide im vergangenen Sommer zum ATSV Saarbrücken kamen, haben maßgeblichen Anteil an dieser so erfolgreichen Saison. Doch so gut sie beide an der Platte sind, ihre Wege könnten nicht unterschiedlicher sein. Für die luxemburgische Elitesoldatin De Nutte war schon früh klar, dass Tischtennis ein zentraler Teil ihres Lebens sein würde. Während sie mit 13 Jahren im Ausland (Belgien) spielte, begann Yoshidas Karriere mit 26 Jahren erst sehr spät. Als Quereinsteigerin wagte sie den Schritt nach Europa, um professionell Tischtennis zu spielen. Die mittlerweile 29-Jährige Japanerin hat das erste Mal mit acht Jahren gespielt. „Zu Hause mit meinem Bruder“, erzählt sie. Erst viel später, als Trainingspartnerin der japanischen Profispielerinnen, merkte sie, dass sie mehr als nur mitspielen kann. Obwohl sie beim kroatischen Erstligisten STK Dr. Casl Zagreb Champions-League-Erfahrung sammeln konnte, steckte sie sich immer kleine Ziele. „Ich will nur Fortschritte machen“, sagt Yoshida, „und von Jahr zu Jahr denken“. So auch beim Zweitligisten in Saarbrücken. Dass sie in die 1. Bundesliga wechseln würde, war im Grunde nur eine Frage der Zeit. Auch wenn ihre Bilanz (13:7) nicht ganz so gut ausfällt wie die von de Nutte (17:5).

Ob die luxemburgische Nationalspielerin beim ATSV bleibt, ist zurzeit noch unklar. Sie ist seit Januar 2013 Sportsoldatin, hat ihren Schwerpunkt schon früh gesetzt. Sie wohnt und trainiert seit September vergangenen Jahres im Tischtennis-Leistungszentrum im österreichischen Schwechat. „Unter tollen Trainingsbedingungen“, sagt sie, „mit guten Trainern und Spielern aus aller Welt, aus Japan, Indien, USA oder Österreich“. Dieses Training bildet die Grundlage für ihre guten Leistungen, nicht nur in der Liga. De Nutte hat sich in den vergangenen sechs Monaten von Rang 314 auf Platz 156 in der Weltrangliste vorgearbeitet. Und ganz nebenbei auch ihre Ziele mit dem ATSV Saarbrücken erreicht. „Im vorderen Paarkreuz mehr als die Hälfte meiner Spiele zu gewinnen“, hatte sie sich vorgenommen – und es geschafft.

Der ATSV ist nach einer starken Saison bereits vorzeitig für die eingleisige 2. Liga qualifiziert. Ob als Zweiter oder Dritter, wird sich bei den Spielen am Wochenende zeigen. Sicher ist, dass die ATSV-Damen am Sonntag ihr Heimspiel genießen wollen – zum letzten Mal in dieser Konstellation.



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Your's is the inletl By Unbekannt on 11.10.2016 at 05:40
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